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Pflanzen
Dünger ist ein Lebensthema des Gartens. Die Düngung des Gartens beginnt schon mit unserem Einbau des Oberbodens oder Kompostoberbodens. Das darin enthaltene, organische Material ist ein erster Dünger, da er von den Bodenlebewesen zu pflanzenverfügbaren Nährstoffen umgewandelt wird.
Wir empfehlen zu Beginn der Gartensaison mit Langzeitvolldüngern (N-P-K-Mg) zu arbeiten. Sie reduzieren den Aufwand und halten fast die ganze schöne Gartenzeit. Ende April, Anfang Mai arbeiten Sie den Dünger in den Boden ein. Der Aufpreis bei den sogenannten Depotdüngern rechnet sich, da er nur ein- bis zweimal Arbeit macht und bezahlt werden muss.
Grundsätzlich sollte Dünger, vor allem Stickstoffdünger (für Wachstum), nur bis September ausgebracht werden, damit den Gehölzpflanzen genug Zeit zum Aushärten vor dem Frost bleibt.
Ebenso eignen sich organische Dünger und Materialien, wie eigener Kompost, Rhizinusschrot, leicht verrotbarer Abfall aus der Küche, div. vorgedüngte Industrieprodukte wie zum Beispiel manch Strohhäcksel.
Ein weiterer Grundsatz ist, das Pflanzen, die viel blühen und viel fruchten, einen hohen Nährstoffbedarf haben. Das gilt besonders für Rosen (z.B. Düngen mit Dung) und Obst.
Wer einen schnellen Erfolg haben möchte, der verwendet handelsüblichen Flüssigdünger. Dieser Dünger wird sofort von der Pflanze verarbeitet. Jedoch Vorsicht: Oft sind mastige Triebe die Folge und die Pflanzen "platzen", werden unansehnlich.
Das bekannte Blaukorn ist ein mineralischer Stickstoffdünger. Es erzeugt Pflanzenmasse, jedoch keine bessere Blüte.
Die saueren Brandenburger Sandböden sind zumeist magnesiumarm. Der Mangel erzeugt gelb-marmorierte Blattchlorosen. Abhilfe schaffen Bittersalz oder Magnesiumbranntkalk. In manchen Fällen hilft auch eine Kalkung, die das festgelegte Magnesium im Boden wieder pflanzenverfügbar macht.
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