|
An dieser Stelle wollen wir nicht die Kunst des Pflanzenschnittes erörtern, dazu ist das Thema zu umfassend und von zu vielen, individuellen Erfahrungen geprägt. Selbst Nachbarn kommen zu gänzlich unterschiedlichen Ergebnissen … Wir möchten Ihnen einige wiederkehrende Fragen beantworten und gehen kurz auf bestimmte Pflanzen ein.
Wann werden wie Rosen geschnitten?
Einmalblühende Rosen werden nach der Blüte geschnitten, öfterblühende Rosen im Frühjahr, März/April. Der Schnitt kann bis auf 25 cm über Boden sein. Bei Strauch- und Kletterrosen nehmen Sie nur überalterte Triebe raus. Im Herbst werden die Triebe nur gestutzt, damit die Rose besser anzuhäufeln ist (Frostschutz). Einen guten Knospenansatz erhält man durch regelmäßiges Ausschneiden der welken Blüten, ca zwei Blätter unter der Blüte.
Wann schneidet man Hecken?
Formhecken werden konisch geschnitten, um eine Verkahlung der bodennahen Trieb zu vermeiden. Drei Schnitte, kurz nach dem Austrieb, im Sommer und im Herbst sind möglich. Oftmals reicht auch ein Schnitt im August aus. Danach düngen Sie vorsichtig.
Was macht man mit verkahlendem Lavendel?
Lavendel sollte jährlich zurückgeschnitten werden, ansonsten verkahlt er. Dann ist es schwierig und mühsam, ihn wieder in Form zu bringen, da er kaum über schlafende Knospen verfügt. Am einfachsten ist es dann, ihn zu ersetzen.
Kann man Rhododendren schneiden?
Grundsätzlich ist Rhododendron schnittverträglich. Besser ist es jedoch, eine Art zu wählen, die nicht größer wird als gewünscht. Ähnlich wie bei Rosen belohnt der Rhododendron das Herausschneiden der Altblüte mit neuem, starkem Knospenansatz.
|