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Kletterhilfen
Mit der zunehmenden Erkenntnis über die luftreinigende Wirkung von Fassadenbegrünungen und die damit verbunden Steigerung der Lebensqualität sind eine Vielzahl von Klettersystemen entwickelt worden. Aus den Erfahrungen anderer und den unserigen können wir Ihnen folgende wesentliche Hinweise geben:

Vermeiden Sie Metallseile ohne Plastikummantelung. Der direkte Metall-Rinden-Kontakt führt im Winter zu Frostschäden an den Pflanzen.
Wisterien ( Blauregen) dürfen nur an äußerst stabilen Kletterhilfen empor ranken. Regenfallrohre, Seile, etc. sind ungeeignet. Hingegen eignen sich Holzpergolen und Säulen.
Seilkonstruktionen sollten immer über eingebaute Seilspanner verfügen. Das Seil ist jährlich zu prüfen. Lose Seile können zu Schäden an der Fassade führen und erhöhen den Zug auf die Anker. An den Halterungen von Regenfallrohren lassen sich Ringösenschrauben für Seile verwenden. Allerdings sollten Sie aus Gewichtsgründen dort nur schwachkletternde Pflanzen, z.B. einige Clematisarten, einsetzen.
Kletterhilfen an Wärmedämmfassaden sind grundsätzlich möglich. Doch der Einbau der Anker bedeutet jedes Mal ein Durchbohren der Wärmedämmung und damit für eine mögliche Schwachstelle, an der die Wärmedämmung hinterfeuchten kann. Es kann passieren, muss aber nicht. Darüber sollte man sich im klaren sein.
Wenn Schlinger das Ziegeldach erreicht haben, prüfen Sie jährlich, ob die Triebe gegebenenfalls zwischen den Dachpfannen ein- und auswachsen und diese womöglich anheben. Ein Sommer- und Herbstschnitt direkt unterhalb der Regenrinne verhindert ein mögliches Problem, ohne auf die wärmende und schöne Begrünung verzichten zu müssen.
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