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Das Mulchen ist die einfachste Art dem Boden und den Pflanzen Gutes zu tun. Die Mulchschicht sollte ein erstes Mal im Frühjahr aufgebracht werden, wenn der Boden sich schon etwas erwärmt hat, damit sie die Kälte nicht im Boden hält. Sie ist dünn und wiederholend auf die Pflanzbeete aufzutragen.

Der Mulch verhindert starke Temperaturschwankungen (starke Mittagssonne - kalte Nachtfröste) und optimiert somit das Bodenklima für die Bodenlebewesen wie Regenwürmer, Mikroorganismen, etc. Als Ergebnis erhält man eine gute Bodengare (= Krümelstruktur).

Seine schattierende Eigenart mindert erheblich den Aufwuchs von unerwünschten Wildkräutern, da diese Kräuter überwiegend Lichtkeimer sind, d.h. Licht zu keimen benötigen, was Ihnen durch den Mulch genommen wird. Auf sandigen Böden ausgebracht reduziert die Mulchschicht die Verdunstung und Austrocknung des Bodens.

Zum Mulchen eigenen sich viele organische Gartenabfälle. So lässt sich der Rasenschnitt gut verwenden, jedoch nur als sehr dünne Schicht. Kompost ist sicherlich die beste Art. Der Kompost ist vielfältig und bietet den Abbauorganismen reichlich Nahrung. Gehäckseltes Stroh, klein gehäckseltes Schnittgut sind weitere Möglichkeiten. Grundsätzlich gilt, je kleiner die Häckselung desto schneller und einfacher die Zersetzung durch die Bodenlebewesen.

Völlig ungeeignet ist Eichenlaub, das aufgrund seiner Gerbsäure nur schwer und lagnsam abgebaut wird. Ähnliches gilt für Walnuss und Kastanie. Ebenso sollte Sie auf reines Kiefernnadelstreu verzichten, da es den Boden sauer macht.

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