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Wasser ist Grundlage allen Lebens. Setzen Sie es sorgsam ein. Die Wassergaben orientieren sich vornehmlich an der Bodenart. Sandiger Boden braucht ein Vielfaches dessen, was schwerer, lehmiger Boden benötigt.

Ertränken Sie Ihren Garten nicht! Wenn Sie mehrmals vergessen haben zu wässern, wenn Sie aus dem Urlaub zurückkommen ohne einen Pflegeauftrag erteilt zu haben, sei es an Freunde oder eine Fachfirma, dann wässern Sie bitte mäßig aber kontinuierlich und ausgiebig. Die Pflanzen erholen sich nicht, wenn sie von einem tagelangen oder gar wochenlangen Trockenstandort in ein endloses Wasserbecken getaucht werden. Auch hier gilt: Viel hilft nicht viel!
Wässern Sie mit einem einfachen Sprenger täglich über mehrere Stunden. Prüfen Sie mit dem Spaten, wie tief das Wasser eingesickert ist. Sie werden feststellen, wie wenig nach Stunden das scheinbar viele Wasser in den Boden eingedrungen ist.

Bei sandigen Böden hilft die Einbringung von Kompostoberboden und - wenn gewünscht - von sogenannten Bodenhilfsstoffen. Diese, z.B. Hygromull, empfinden die Wirkungsweise der Tonminerale nach, d. h., sie sind in der Lage, Wasser zu binden und pflanzenverfügbar zu halten, das Wasser sickert nicht so schnell und stark ab.
Bei schweren, lehmigen Böden hilft oftmals Sand, um eine bessere Durchlüftung und einen besseren Wasserabfluß zu erzielen.

Wässern Sie in den frühen Morgenstunden. Die Wurzeln können sich für den Tag vollsaugen, der Verdunstungsverlust ist sehr gering und Sie vermeiden Brennlinseneffekte auf den Blättern. Wässern in den Abendstunden ist ebenfalls sinnvoll, dann aber sollten sie eine Überblattwässerung vermeiden, damit die langanhaltende Nässe und Feuchtigkeit nicht zum Pilzbefall, z.B. bei Rosen, führt.

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